Häufige Fragen zur privaten Krankenversicherung

Die Fragen, die uns Besucher am häufigsten stellen – mit kurzen, ehrlichen Antworten. Tiefere Hintergründe gibt es im Wissen-Bereich.

Mitarbeiterin mit Headset beantwortet Fragen
FAQ

Alle Fragen im Überblick

Was kostet ein PKV-Vergleich auf Krankenversicherung24.eu?
Nichts. Alle Vergleichsrechner sind kostenlos und unverbindlich. Wir erhalten im Erfolgsfall eine Provision vom Partnerunternehmen – für Sie entstehen dadurch keine Mehrkosten. Details stehen in der Datenschutzerklärung.
Wer darf in die private Krankenversicherung wechseln?
Angestellte, deren regelmäßiges Bruttojahresgehalt über der Versicherungspflichtgrenze liegt (2026: 77.400 € im Jahr bzw. 6.450 € im Monat). Selbstständige und Freiberufler jederzeit. Beamte versichern sich über Beihilfe plus Restkostenversicherung, Studenten können sich in den ersten drei Monaten des Studiums befreien lassen. Mehr dazu im Wissen-Bereich.
Muss ich nach dem Vergleich sofort wechseln?
Nein. Ein Vergleich ist reine Information. Es entstehen keine Kosten und keine Verpflichtungen.
Wie lange dauert der Wechsel in die PKV?
Nach Antrag und Gesundheitsprüfung kommt meist innerhalb weniger Tage eine Antwort. Der Wechsel selbst erfolgt zum vereinbarten Termin. In der GKV gilt in der Regel eine Kündigungsfrist von zwei Monaten – bei einem Jobwechsel über der Gehaltsgrenze ist der sofortige Wechsel möglich.
Was passiert bei Vorerkrankungen?
Der Versicherer prüft Ihre Gesundheit vor Vertragsabschluss. Möglich sind normale Beiträge, Risikozuschläge, Leistungsausschlüsse für bestimmte Erkrankungen oder in seltenen Fällen eine Ablehnung. Geben Sie ehrliche Angaben an – unvollständige Angaben können später zum Verlust des Schutzes führen.
Kann ich aus der PKV zurück in die GKV?
Bis zum 55. Lebensjahr ist die Rückkehr möglich, wenn Sie wieder versicherungspflichtig werden – etwa durch eine Stelle unter der Versicherungspflichtgrenze. Danach bleibt in der Regel nur der Basistarif.
Lohnt sich die PKV für Studenten?
Für junge, gesunde Studierende sind Privattarife oft günstiger und leistungsstärker als der gesetzliche Studentenbeitrag. Die Befreiung von der Versicherungspflicht muss innerhalb der ersten drei Monate des Studiums beantragt werden und ist unwiderruflich. Alles Wichtige dazu im Kapitel Studenten.
Was ist der Unterschied zwischen Beihilfe und PKV?
Die Beihilfe ist keine Versicherung, sondern eine Fürsorgeleistung des Dienstherrn. Sie übernimmt je nach Arbeitgeber üblicherweise 50 bis 70 % der Krankheitskosten, bei Kindern 80 %. Die private Restkostenversicherung ergänzt den fehlenden Rest. Mehr dazu im Kapitel Beihilfe.
Was deckt eine Krankenzusatzversicherung ab?
Je nach Baustein: Zahnersatz und Implantate (Zahnzusatz), Naturheilverfahren (Heilpraktiker), Chefarzt und Einbettzimmer (stationär), Behandlungen im Ausland (Auslandsreise) oder Einkommenssicherung bei Krankheit (Krankentagegeld). Alle Bausteine im Überblick.
Wie werden die Vergleiche auf dieser Seite finanziert?
Über Affiliate-Partnerprogramme. Kommt über einen unserer Vergleichsrechner ein Versicherungsabschluss zustande, zahlt der Partner (partner-versicherung.de) eine Provision an uns. Für Sie bleibt jeder Vergleich kostenlos.
Was kostet eine private Krankenversicherung ungefähr?
Das hängt von Alter, Gesundheitszustand und Leistungsumfang ab. Ein voller Komforttarif für eine 30-jährige Person liegt oft zwischen 400 und 700 € im Monat, abzüglich des Arbeitgeberzuschusses. Einfache Einstiegstarife gibt es deutlich günstiger. Familienmitglieder werden separat berechnet.
Was ist der Unterschied zwischen Beitragsbemessungsgrenze und Versicherungspflichtgrenze?
Die Versicherungspflichtgrenze entscheidet, ob Sie in die PKV dürfen (2026: 77.400 € im Jahr). Die Beitragsbemessungsgrenze begrenzt die GKV-Beiträge nach oben (2026: 69.750 €) und bestimmt zugleich den maximalen Arbeitgeberzuschuss zur PKV. Beide Werte werden jährlich neu festgesetzt.
Wie lange dauert es, bis die PKV mich aufnimmt?
Bei unauffälliger Gesundheitsprüfung oft nur wenige Tage. Kommen Nachfragen oder Arztberichte dazu, kann es zwei bis vier Wochen dauern. Der Schutz beginnt mit dem im Antrag genannten Datum, nicht erst mit der Zustellung der Police.
Was sind Risikozuschläge und Leistungsausschlüsse?
Ein Risikozuschlag ist ein Mehrbetrag auf den Beitrag, etwa bei Bluthochdruck oder Rückenleiden. Ein Leistungsausschluss bedeutet, dass eine bestimmte Erkrankung nicht versichert ist. Beides wird vor Vertragsabschluss einzeln mitgeteilt und Teil des Vertrags.
Was passiert mit meiner PKV bei Arbeitslosigkeit?
Beim Arbeitslosengeld I werden Sie wieder gesetzlich versichert, die PKV ruht in der Regel. Wichtig: Die Police nicht einfach laufen lassen, sondern mit dem Versicherer eine Beitragsfreistellung oder einen günstigeren Tarif vereinbaren. Die Agentur für Arbeit klärt die Details mit Ihnen.
Kann ich beim Jobwechsel in der PKV bleiben?
Ja, die PKV hängt nicht an einem Arbeitgeber. Verdienen Sie in der neuen Stelle unter der Versicherungspflichtgrenze, werden Sie allerdings wieder gesetzlich pflichtversichert – die private Police endet dann.
Wie oft kann ich den PKV-Tarif wechseln?
Innerhalb desselben Versicherers haben Sie nach § 204 VVG Anspruch auf einen gleichwertigen Tarif – ohne neue Gesundheitsprüfung, und Ihre Alterungsrückstellungen wandern mit. Der Wechsel zu einem anderen Versicherer ist jederzeit möglich, bedeutet aber neue Gesundheitsprüfung und einen Beitrag nach aktuellem Alter. Mehr dazu im Kapitel Tarifwechsel.
Brauche ich als Privatpatient eine Auslandsreiseversicherung?
In den meisten europäischen Ländern greift die PKV über die EG-Verordnung 883/2004 ähnlich wie im Inland. Außerhalb Europas zahlen viele Tarife gar nichts oder nur begrenzt. Eine Auslandsreiseversicherung für wenige Euro im Jahr schließt diese Lücke.

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